BWZ – Bau- und Wohnungsgesellschaft Zerbst mbH

Für ein gutes Miteinander

Reibepunkte im Miteinander

1. Nachts

Abends und nachts möchte jeder seine Ruhe haben. Nehmen Sie Rücksicht auf ruhende und schlafende Nachbarn. Spätabends oder nachts sollten Sie nicht laut die Treppe hochstampfen oder mit den Türen knallen. Und die Musik oder den Fernseher nur auf Zimmerlautstärke stellen.

2. Gemeinschaftsräume und Treppenhäuser

Nutzen alle. Müssen immer aufgeräumt sein. Sobald Sie hier etwas hinstellen, wird der nächste Nachbar das auch machen. Aus einem Paar Schuhe werden viele Paare, am Ende ein ganzer Schuhschrank. Das macht das Reinigen zu einem großen Aufwand, da erst mal alles zur Seite geräumt werden muss. Aber noch viel wichtiger – und gefährlicher: Stellen Sie sich vor, es bricht ein Feuer aus, Sie müssen das Haus möglichst schnell verlassen. Ein vollgestelltes Treppenhaus erschwert die Flucht um ein Vielfaches.

3. Sauberkeit und Hygiene

Werfen Sie keine Zigarettenasche oder –kippen aus dem Fenster oder vom Balkon. Und bitte stellen Sie keinen Müll außerhalb der dafür vorgesehenen Tonnen ab. Wenn andere Nachbarn dies nachmachen, sieht das Haus bzw. die Nachbarschaft schnell aus wie eine Müllhalde! Gar nicht schön. Und ein Lockmittel für Ungeziefer noch dazu – die will keiner im Haus haben.

Vier Tipps gegen hohe Heizkosten

Spartipp 1 Keiner muss in der Wohnung frieren. Aber meist braucht man gar nicht so hohe Temperaturen im Raum, um sich wohlzufühlen. So empfiehlt das Bundesumweltamt tagsüber nur 20 Grad in den Wohnräumen. Für die Küche reichen auch 18 Grad, im Schlafzimmer 17 Grad. Immerhin sind das Temperaturen, bei denen wir im Frühling draußen sogar schon T-Shirt tragen. Mit jedem Grad weniger sinken die Heizkosten im Schnitt um rund 6%. Auch Heizpausen bringen etwas: Nachts kann man gut die Wärmeregelung um 5 Grad absenken, bei Abwesenheiten sogar die Raumtemperaturen auf 15 Grad setzen. Progammierbare Thermostate können bei diesen Heizpausen eine Hilfe sein. Wer sich rund 20 Grad Raumtemperatur wünscht, wählt die Stufe drei. Stufe 2 bringt 16 Grad. Tropisch warm wird es bei Stufe 4 mit rund 24 Grad, bei Stufe 5 mit 28 Grad.

Spartipp 2 Wer kennt das nicht: Die Heizung ist auf 20 Grad eingestellt, aber die gefühlte Temperatur liegt weit darunter? Unter Umständen ist das tatsächlich so. Zum Beispiel Gardinen über und Möbel vor den Heizkörpern behindern die Wärmeabgabe an die Raumluft. Wenn dann noch die Thermostatventile verdeckt sind, können sie die Temperatur nicht richtig regulieren.

Spartipp 3 Sie kommen frierend in kalte Räume und drehen den Thermostat voll auf, damit es schneller warm wird? Das funktioniert nicht - und kostet extra. Denn mit dem Thermostat regelt man nur, welche Endtemperatur der Raum erreichen soll, nicht aber, wie rasch das gehen soll. Das heißt: Wer den Thermostat auf fünf stellt, wartet nicht nur genauso lange, bis der Raum warm ist, wie mit der Stufe drei. Er heizt unter Umständen unbedacht viel länger mit voller Kraft.

Spartipp 4 Die Fenster sollen nicht lange in Kippstellung geöffnet bleiben. Dieses Lüften ist ineffizient, denn darüber wird nur wenig Luft ausgetauscht. Zum anderen dürften die Heizkosten steigen. Außerdem besteht die Gefahr der Schimmelbildung. Man lüftet ja über einen längeren Zeitraum Wärme hinaus. Geraten wird zum regelmäßig Stoß- und Querlüften - im Winter etwa alle zwei Stunden für fünf Minuten.

Richtige Mülltrennung

Auf unseren Müllplätzen ist immer wieder zu beobachten, dass es in den Wohnanlagen Haushalte gibt, die den anfallenden Müll nicht korrekt entsorgen und die Tonnen mit artfremdem Müll befüllen.

Wir verlangen von Ihnen nichts Unmögliches, sondern nur die Einhaltung der Regeln zur richtigen Mülltrennung und Entsorgung. Die entsprechenden Sortierhinweise finden Sie nachfolgend: